3. Februar 2014

Der Verein Schiffländte Einigen ist gegründet

Das Bäuertlokal in Einigen war bis auf den letzten Platz besetzt. Der Aufruf von ein paar Einigern stiess auf reges Interesse. 34 Personen fanden sich ein, um als Gründungsmitglieder einen Verein zur Sanierung und zur Wiederinbetriebnahme der Einiger Schiffländte aus der Taufe zu heben.

 

Da weder die BLS AG als Besitzerin der Ländte, noch die Standortgemeinde Spiez für die Sanierungskosten aufkommen wollen, will der Verein die finanziellen Mittel zusammentragen, um die Ländte Instand zu stellen.

 

Die Vereinsstatuten und das Budget für das laufende Jahr wurden genehmigt. Der einmalig zu leistende Mitgliederbeitrag beträgt für Privatpersonen CHF 50, für Firmen und Gemeinden CHF 250.-.

 

Innert ein bis zwei Jahren soll das notwendige Geld gesammelt werden und die Ländte renoviert werden, so dass ab dem Frühling 2016 in Einigen wieder Schiffe anlegen können. „Dieses ambitionierte Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle involvierten Interessengruppen am gleichen Strick ziehen“, betonte Peter Aebersold, welcher als Tagungspräsident amtete. Die BLS hat bestätigt, dass der Kurs, welcher im Sommer das Gwatt Zentrum bedient, künftig auch in Einigen Halt machen wird, sobald die Ländte wieder fit ist. Zudem steht die Ländte für Chartereinsätze zur Verfügung, beispielsweise für Hochzeiten und Geburtstage.

 

Als Vorstandsmitglieder wurden Peter Aebersold Ingold (Präsident), Oliver Messerli (Vizepräsident) und Silvia Rothenbühler (Vorstandsmitglied) gewählt. Als Revisionsstelle amtet die Firma reoplan Thun AG.

 

 

Zur Vorgeschichte:

Vor über sieben Jahren hatte die BLS AG als Besitzerin die Ländte aus Sicherheitsgründen ausser Betrieb genommen. Die Sanierungskosten von damals rund CHF 150'000 konnte die BLS AG nicht investieren, da es sich betriebswirtschaftlich nicht gelohnt hätte. Die BLS spielte den Ball der Gemeinde Spiez zu – wenn ihr die Ländte wichtig sei, solle sie die Investition übernehmen. Die Gemeinde wiederum verwies an die BLS, da diese als Besitzerin für eine Sanierung zuständig sei und auch über die Konzeption des Angebotes  und die Ausrichtung der Schifffahrt zu entscheiden habe. Trotz regelmässigen Gesprächen zwischen dem Schifffahrtunternehmen und der Standortgemeinde konnte keine Lösung gefunden werden.

 

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Neueste Kommentare

16.06 | 12:17

für mi isch's geng e Gnuss, i alte Chischte z'nusche!

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04.06 | 11:08

Herrliche, wunderschöne Fotos. Freuen uns auf die Einweihung der Ländte

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02.06 | 22:39

gutes spiel : )

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26.07 | 14:33

Wenn Thun mehr Thun will für den Tourismus, sollte wirklich das Angebot für die Schiffahrt erweitert werden, nicht immer weniger und kläglicher. Gute Idee!

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